Psychologische Praxis

MAG. ANGELIKA TOBER (vormals AUMAIER)

 

Überblick der 

angewandten Interventionen  

 

 


Hypnotherapie nach Milton H. Erickson

 

  • Klinische Hypnose - d.h. das Versetzen in einen anderen Bewusstseinszustand, um eigene Ressourcen besser nutzbar zu machen
  • Einsatz indirekter Methoden (z.B. Metaphern, Geschichten)
  • Einsatz kreativer Methoden (Bilder, Farben, Gegenstände,...)
  • Hypnotherapeutische Teilearbeit (z.B. Innere Helfer), Aufstellungen u.v.m.
  • Erhöhung der Selbstwirksamkeit
  • Einsatz v.a. bei psychosomatischen Erkrankungen, Angst, Depression, Psychotraumabewältigung, Schmerztherapie, Sucht und in der Rehabilitation



Hypnosystemische Interventionen nach Gunter Schmid

 

  • Kombiniert die klassische Hypnotherapie n. M. Erickson mit systemischen Therapieansätzen
  • Nutzt das Unbewusste als Quelle neuer, kreativer Lösungen 
  • Ermöglicht eine Balance aus inneren (teilweise unbewussten und unwillkürlichen Prozessen) und den Anforderungen in der Außenwelt
  • Einbezug von Embodiment (Feedback unseres Körpers an das Gehirn)

 


Kognitiv-Verhaltenstherapeutische Interventionen

 

  • Spektrum an Methoden aus dem Bereich der Kognitiven-Verhaltenstherapie
  • Strukturierte Methoden zur Überwindung psychischer Beschwerden (z.B. Kognitive Umstrukturierung)
  • Wissenschaftlich überprüfte Methoden
  • v.a. bei Angst, Depression, Sucht, Persönlichkeitsstörungen, ...



Achtsamkeitsbasierte Interventionen

 

  • Angelehnt an das Mindfulness-Based Stress Reduction-Programm von Jon Kabat-Zinn
  • Aneignen von Fertigkeiten (Skills) zur Steuerung der Aufmerksamkeit 
  • Verbesserung der Stresstoleranz, 
  • Erhöhung des psychischen Wohlbefindens
  • Verbesserter Umgang mit den eigenen Gefühlen


 

Entspannungstherapie

 

  • Progressive Muskelentspannung (PMR) nach Edmund Jacobson 
  • Autogenes Training (Grundstufe)
  • Imaginationsübungen, Phantasiereisen
  • Vermittlung von Embodiment-Kenntnissen (Feedback unseres Körpers an das Gehirn)


 

Positive Psychologie

 

  • Fokus auf Stärken und Potenziale
  • Fokus auf Bedingungen, die zu größerem Wohlbefinden und „Glück“ führen 
  • Abgrenzung zum „positiven Denken“: Es geht hier nicht darum, sich quasi eine „rosarote Brille“ aufzusetzen - und sich sein (Er-)leben „schön“ zu denken. 
  • Wissenschaftlich geprüfte Interventionen



Mindsight nach Daniel J. Siegel

 

  • Nach "innen" schauen
  • Den "Geist" ("mind") wahrnehmen 
  • Gedanken, Gefühle selbst lenken, anstatt von ihnen getrieben zu werden
  • Aufdecken "innerer Muster" und "blinder Flecken"
  • Berücksichtigung wissenschaftlicher Ergebnisse aus dem Bereich der neuronalen Neuroplastizität  (d.h. wie Lernen das Gehirn verändert)
  • Auswirkungen für Menschen, die achtsam im Moment sind: 

   Sie sind gesünder, entwickeln ein besseres Immunsystem, sind mitfühlender und sozialer.


 

                                                    

 

                                                            

 

 

 

 

 

 

Stand 2017